Why I am writing in English from now on

geostationary orbit, CC-BY-SA Brandir, wikimedia commons

geostationary orbit, CC-BY-SA Brandir, wikimedia commons

Yes, I am writing this blog in English from now on. There are many reasons to do so, and only a few not to.

I am bored. For months I have been feeling that all I had been keen to discover, to discuss and to communicate in German and in Germany, I  discovered, discussed and communicated by now or at least for the next period. My own postings, my speeches, and particularly the discussions I am participating in are repeating themselves over and over again. Sometimes, I have the impression that these debates I am in are not making any substantial progress.
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Die Zukunft des Lernens: Sinnbildung im 21. Jahrhundert

publicdomain CC0

Foto: CC 0 Public Domain Pixelbaby

Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts besuchte mich mein Schwiegervater zum ersten Mal. Er traf mich und meinen einen Tag alten ersten Sohn in der Entbindungsklinik. Nachdem er sich höflich vorgestellt hatte, sah er das Kind an meiner Brust liegen. Das forderte ihn zu folgendem Statement heraus: „Verwöhne ihn nicht, nimm ihn bloß nicht jedesmal hoch, wenn er schreit, übertreibe es nicht mit der Liebe!“ Er war als alter Wehrmachtsoffizier der Ansicht, dass Menschen sich nur richtig entwickeln können, wenn sie ab utero (und ad mortem) von außen gesteuert werden — oder simpel ausgedrückt, von Anfang an Knüppel aufn Kopp kriegen.
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Schule, Lehrer und Schüler am Limit

Wer gestern Beckmann, Lehrer am Limit gesehen hat, hat vielleicht zum wiederholten Mal den Eindruck gewonnen, den Guido Brombach in seinem Tweet folgendermaßen in Frageform fasst:

Meine Antwort: jein.
Nein, weil kein Tag vergeht, in dem Schule und Unterricht – und vor allem die Bildungsergebnisse – uns nicht in irgendeiner Form in den Massenmedien kritisch entgegentreten. Weiterlesen

Über die Unendlichkeit des Wachstums – Wachstum neu denken

Die Erde vom Mars gesehen - CC-BY-Planet aus dem All

Die Erde vom Mars gesehen – CC-BY-Planet aus dem All

„We have had our WHY’S, HOW’S and WHAT’S upside-down, focusing too much on WHAT should be learned, than HOW, and often forgetting the WHY altogether.”

(Michael Wesch)

Kürzlich saß ich mit meinen Kollegen zusammen, die beklagten, dass die Lehrer kaum mehr Zeit für Fortbildungen zur „Demokratiepädagogik“ aufbrächten. Weiterlesen

Lernen von Anderen – anstatt das Rad neu erfinden!

Schleicher_Lehrerbildung„Du kriegst nur den Auftrag, den du dir selbst verschaffst!“ oder: „Als Beamte sind wir verpflichtet, unsere Vorgesetzten zu beraten.“ Das sind Weisheiten, die ich von meinem Kollegen in der Lehrerfortbildung, dem Projektdidaktiker Wolfgang Steiner gelernt habe. Den Auftrag, für das Lehrerbildungsinstitut Pasi Sahlbergs spannendes Buch Finnish Lessons: What Can the World Learn from Educational Change in Finland? zu übersetzen, habe ich leider trotz Vorgesetzten-Beratung nicht erhalten.
Aber dafür durfte ich übersetzend zusammenfassen, was uns Andreas Schleicher in eben diesem Geist des Lernens von Anderen  in seiner OECD-Publikation 2012 Preparing Teachers and Developing School Leaders for the 21st Century. Lessons from Around the World aufgeschrieben hat. Weiterlesen

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt? – Systemtheorie für Lehrer: Helmut Willkes Grundzüge einer Theorie der Intervention in komplexe Systeme

Willke, Helmut, Systemtheorie: Systemtheorie 2. Interventionstheorie: Grundzüge einer Theorie der Intervention in komplexe Systeme, Stuttgart 2005Mein Ausgangspunkt für die Propagierung des Buchs von Helmut Willke sind zwei häufig von Lehrern beklagte Probleme, die nach der Lektüre besser zu verstehen sind. Und ein adäquates Verständnis von Problemen ist, wie wir wissen, die Voraussetzung für einen angemessenen Umgang mit ihnen.

Das erste Problem ist durch folgende Stichworte gekennzeichnet: Immer mehr „Risikoschüler“; immer mehr Schulversagen; immer mehr Schulangst (bei Schülern wie bei Lehrern, bei letzteren Burnout genannt); immer mehr Schulschwänzer; immer drängender die warnenden Stimmen aus Wirtschaft und Bildungsforschung, dass die Schule nicht (mehr) fürs Leben bilde. Und dies alles trotz mittlerweile 4 Jahrzehnte fortlaufender Reformbemühungen. Und dann das noch obendrauf: Knast für die schulschwänzenden 14-Jährigen als Therapie des Problems.  Und das bei gleichzeitigen Sparmaßnahmen und Kürzungen an verschiedenen Stellen des Bildungssystems. Irgendetwas läuft doch ganz offensichtlich dauerhaft und inzwischen schon generationenlang schief. Mancher möchte verzweifeln, weinen und laut schreien: „JA BEGREIFT IHR DENN GAR NICHTS?“ Weiterlesen

Projektlernen meets Web 2.0 – Die Workshops stellen sich vor

Die Veranstaltung am 15. 6. „Projektlernen im digitalen Zeitalter“ hat 5 Workshops im Programm. Hier stellen die Leiter ihre Workshops vor: Weiterlesen