PLN as a subject of teacher-training – first attempt

Recently I hold my first seminar explicitly about PLN with trainee teachers. Frankly, the seminar didn’t work exactly as I was hoping. But, as Sebastian Hirsch put it: failing forward is the new success. With one modification, I gladly agree: the next failing cycle will only be a motion forward if I can identify the problem, and find a different way for the next attempt. I’ll be grateful for your help with feedbacks, hints, and suggestions!
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PLN – an essential social structure for us who live in the emerging age of the Culture of Learning(1) – Part 1

IMG_0526    1. Why I do have to speak about it

Two years ago, Georg Rückriem reviewed my re:publica13 Talk. He noted about my PLN graphic that it looked precisely like the “toolificative” understanding (i.e. reducing media to tools) I wanted to critisize. He was right. But a sufficiently complex understanding of the concept of a Personal Learning Network is still difficult to describe in words and even more difficult to visualize.
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Lernen zu lehren im Internetzeitalter

(für den Workshop „Lernen zu Lehren (sic) – Was gehört zu einer Medien-Grundbildung für Pädagog_innen? auf der GEW-Tagung an der Uni Mainz 19./20. September 14)

GEW MainzDies ist eine visuelle Repräsentation des Web-Verkehrs eines Erdentages, genau am 23. Nov. 2003. Wir sehen eine Abbildung von Kommunikationsvorgängen, wir sehen ein Stillbild des ununterbrochenen Gesprächs, das Gesellschaft bzw. „die Kultur“ konstituiert. Wir „sehen“ Gesellschaft.

Die Teilnahme am Gespräch unserer Weltgesellschaft ist möglich für jeden, der 1. einen Zugang zu dem Medium hat, in dem dieses Gewebe (www) stattfindet, zum Internet. Und der 2. die Fähigkeiten besitzt, diesen Zugang angemessen zu nutzen. Damit wäre auch schon die allgemeinste Forderung an eine „Mediengrundbildung“ genannt, nämlich diese beiden Voraussetzungen zu liefern.
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Lernen Lernen lernen mit dem persönlichen Lernnetzwerk. Wie im digitalen Zeitalter eigensinnig und gemeinsam gelernt wird

Hier mein Vortrag auf der #relearn der re:publica 13 verschriftlicht:

Foto: Barrett Lyon, The Opte Project, Nov. 23, 2003

Foto: Barrett Lyon, The Opte Project, Nov. 23, 2003

Oft wird viel zu früh danach gefragt, wie sich „die Bildung“ – verstanden als Unterricht und Lehre – zu verändern habe, noch bevor überhaupt begriffen worden ist, wie sich das menschliche Lernen mit dem Leitmedienwechsel verändert. Und dann gibt es eben die bekannten Kurzschlüsse. Schon historisch gesehen macht es jedoch keinen Sinn, Lernen und institutionalisiertes Lehren als Einheit zu denken. Denn Schule als allgemeinbildende Pflichtschule existiert ja noch nicht mal 1/300 der Zeit, die die ohne Schule trotzdem ständig lernende Menschheit schon existiert.
Ich beschäftige mich heute daher nicht mit Schule oder Hochschule, sondern mit dem Lernen. Weiterlesen

Lernen 2.0: Didaktik der Autodidaktik

„Lernen gelernt“ zu haben, wird häufig gesagt, ist wichtiger als einzelnen „Stoff“ auf Abruf gespeichert zu haben. Klar: Zu wissen, wo und wie ich alles das bekomme, was ich wissen will, ist viel mehr Wert als das einzelne Wissensobjekt. (Von der relativen Nutzlosigkeit von Datensammlungen oder Einzelinformationen im Kopf gar nicht zu reden.) „was ich wissen will“ ist dabei übrigens der am meisten ignorierte und meistens unterschätzte Satzteil. Dazu sagt Andreas Schleicher:
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Aktualisierung meines Beratungstools PLN/PLE

So ist das bei mir immer: Aktualisierungen von Arbeitsmaterialien kriege ich immer erst dann gebacken, wenn ich sie grade dringend brauche. Irgendwie schaffe ich es nicht, während weniger stressiger Zeiten, alles in Schuss und aktuell zu halten. Aber jetzt gab es wieder einen Anlass, endlich mein Beratungstool zum PLN zu optimieren – natürlich basierend auf den guten Tipps aus meinem PLN – (vielen Dank nochmal):

 

Lernen und Arbeiten – it’s about living

Für die Subkonferenz re:learn auf der re:publica 2010 habe ich mir folgendes notiert:

Computing is not about computing anymore – it’s  about living

(Nicholas Negroponte)

Eine „neue Lernkultur“ ist also ebenso eine neue Arbeitskultur und weiter noch: eine neue (Lebens-) kultur überhaupt. Mithin geht es nicht um eine Medienkompetenz im engeren Sinne, sondern um Literacy im 21. Jahrhundert, um Lebenskompetenz schlechthin.

Welches sind die Merkmale?

  • statt Klassenraum-Unterricht: Community als Bildungsraum
  • statt bloßer Vermittlung von kanonischem, also bekanntem Wissen die Entwicklung von Kompetenzen zur Generierung von neuem Wissen
  • statt Aufnahme vorgegebener Informationen das Auffinden von persönlich bedeutsamen Informationen
  • statt individueller Verarbeitung von Informationen der Austausch und die kollaborative Verarbeitung von Informationen
  • statt Übernahme feststehender Bedeutungen und Beurteilungen durch Autoritäten die Entwicklung von Kompetenzen zur eigenen Sinnbildung und zur selbständigen Bewertung

Soweit können mir inzwischen viele in meiner Lern- und Arbeits- und Lebensumgebung folgen, auch wenn sie bislang nicht mit Web 2.0-Medien arbeiten. Danach kommt aber immer die Frage:

Was soll ich denn nun für Web 2.0-Tools dafür nutzen und wie?

Auf diese Frage muss ein überzeugender Überblick her mit den wichtigsten Funktionen und Tools zum Ausprobieren, wobei es unbedingt nötig ist, sich nicht in einzelnen tollen Möglichkeiten und den vielen Alternativen von Tools und Anbietern zu verlieren. Es muss ein griffiges Modell her.

Ich bin keine E-learn-2.0-Expertin und konnte mich daher nur auf meine eigenen selbstgestrickten Erfahrungen stützen. Hier ist meine erste grobe Version für die Schnellberatung:

Was fehlt, ist zu verbessern, zu ersetzen, zu ergänzen?

Wo existieren bereits professionelle und trotzdem einfache Modelle?