PLN as a subject of teacher-training – first attempt

Recently I hold my first seminar explicitly about PLN with trainee teachers. Frankly, the seminar didn’t work exactly as I was hoping. But, as Sebastian Hirsch put it: failing forward is the new success. With one modification, I gladly agree: the next failing cycle will only be a motion forward if I can identify the problem, and find a different way for the next attempt. I’ll be grateful for your help with feedbacks, hints, and suggestions!
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PLN – an essential social structure for us who live in the emerging age of the Culture of Learning(1) – Part 1

IMG_0526    1. Why I do have to speak about it

Two years ago, Georg Rückriem reviewed my re:publica13 Talk. He noted about my PLN graphic that it looked precisely like the “toolificative” understanding (i.e. reducing media to tools) I wanted to critisize. He was right. But a sufficiently complex understanding of the concept of a Personal Learning Network is still difficult to describe in words and even more difficult to visualize.
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Netzwerken

Netzwerke sind selbstgesteuert. Netzwerke wollen gepflegt werden. Netzwerken ist Arbeit und macht Mühe. Es macht aber auch Freude, denn Netzwerken bereichert. Netzwerken gelingt nur durch eigene Partizipation und gute Kommunikation. Schließlich gilt – in Abwandlung des ollen Spruchs „Ohne Fleiß kein Preis“:  ohne eigenes Netzwerken keine eigenen Ergebnisse.

Immer häufiger bekomme ich Mails mit der Bitte, die eigene Website in meinem Blog zu verlinken, in der Sidebar aufzuführen oder gar einen wohlwollenden, vielleicht sogar emphatischen Beitrag dazu zu schreiben. Begründet werden die Bitten – manchmal nur notdürftig als Bitte getarnte Aufforderungen – damit, die Website habe doch mit meinem Thema Bildung zu tun, ihre Verbreitung sei im Interesse aller.

Schön, dass mein Blog als Knoten im Netz wahrgenommen wird. Aber merkwürdig, dass die Bittsteller dort nicht kommentieren. Dem letzten, das war gestern, habe ich gemailantwortet, er solle doch selbst in seiner Twittercommunity auf seine Seite aufmerksam machen. Daraufhin schrieb er mir heute, er twittere nicht.  Er habe zwar einen Account, „aber da ist nichts los“. Und wieder die Frage, ob nicht wenigstens eine kurze Vorstellung und Verlinkung möglich wäre?

Möglich ist alles. Aber ich will nicht alles möglich machen. Wer erwachsen ist, kann selbst mit der Welt sprechen. Ich bin nicht die „Mach-mir-die-soziale-Arbeit“-Tante. Obwohl ich die Seite des Bittstellers von gestern gut finde, sträube ich mich. Warum? Ich käme mir vor wie mißbraucht, oder sagen wir netter: instrumentalisiert. Nicht, dass ich nicht gerne für andere etwas tun möchte. Aber das Ganze erinnert mich zu sehr an andere Bitten, die gelegentlich auch vorkommen: „Du bist doch in der … -Institution. Könntest Du nicht mal für mich dort ein gutes Wort einlegen …“ Die alte Kiste heißt „Vitamin B.“ Und auf diesem Ohr bin ich taub. Generell.

Ich kann also nur wiederholen – und weil ich keine Lust habe, eine weitere Mail zu schreiben, tue ich es hier – : Werde selbst ein Knoten im Netz, dann brauchst Du gar nicht um Aufmerksamkeit, Verlinkungen und um Beiträge bitten, denn dann kommen sie von selbst. Es gibt außerdem die gute Initiative Blogpatenschaften. Da bin ich übrigens als Patin drin.

Ich will und darf  in meinem Blog ausschließlich  nach meiner Mütze schreiben. Bin ich zu „streng“? Ich bin sicher nicht die einzige edubloggerin, die solche Anfragen bekommt. Wie geht es euch anderen damit?