PLN as a subject of teacher-training – first attempt

Recently I hold my first seminar explicitly about PLN with trainee teachers. Frankly, the seminar didn’t work exactly as I was hoping. But, as Sebastian Hirsch put it: failing forward is the new success. With one modification, I gladly agree: the next failing cycle will only be a motion forward if I can identify the problem, and find a different way for the next attempt. I’ll be grateful for your help with feedbacks, hints, and suggestions!
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Kulturzugangsgerät, kleine Abhandlung

Ich wurde gebeten, etwas zu meiner Wortschöpfung „Kulturzugangsgerät“ zu sagen, etwas Zitierbares. Dem komme ich jetzt nach. Aber vor einer zitierbaren systematischen Erklärung, möchte ich etwas Narratives zur Genese dieser Begriffserfindung mitteilen. Darin liegt nämlich immer auch schon eine Begründung. (Ich bin eine Freundin des historischen Denkens, kein Geschichtsliebhaber.)

Also die Erzählung:
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Gewaltfreie Kommunikation: Wie wir bewirken können, was wir bewirken wollen – vielleicht.

Meine größten Lernzuwächse entstehen unter den Bedingungen von Serendipity und Muße. Ein anderes Mal will ich darüber nachdenken, was diese beiden Aspekte mit Effizienz beim Lernen zu tun haben – heute geht es um eine solche glückliche Zufallsüberraschung selbst, der ich neulich erlaubte, mich zu finden, und der ich mich mit Muße hingab.
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Lernen mit Weblogs – oder: Wie man aus Gold Scheiße macht.

„Neinnein, ich will nicht selbst bloggen, ich brauche es im Unterricht zur Aktivierung der Schüler.“

„Bloggen ist aber aufwendig! Ich dachte, ich könnte damit wertvolle Vorbereitungs-Zeit sparen!“

„Ich hab es mal im Unterricht probiert, aber die Schüler sind nicht lange dabeigeblieben.“

Langsam hat sich herumgesprochen, dass man irgendwas mit interaktiven Medien im Unterricht machen muss (*stöhn*). Weiterlesen

Projektlernen heißt, an den eigenen Fragen zu arbeiten.

„Individuelles Lernen heißt nicht, jeder lernt Dasselbe allein, sondern alle lernen gemeinsam Verschiedenes.“

Diesen Satz haben wir – Max v. Redecker und ich – auf die Rückseite unserer Lehrerhandreichung geschrieben, die gerade beim Drucker bei mir im Büro liegt. Wir finden den Satz deswegen so wichtig, weil so viele LehrerInnen mit einem Modell von Individualisiertem Unterricht arbeiten, das den SchülerInnen nur das Tempo, die Art & Weise und das Anforderungsniveau des Lernens in die eigene Verfügung stellt. „Herauskommen“ muss „hinten“ aber dann doch dasselbe, was für alle SchülerInnen als Output (früher Lernziel genannt) vorgegeben ist. Das heißt dann aber doch: Alle SchülerInnen lernen dasselbe – nur eben nicht mehr zur gleichen Zeit und vielleicht nicht auf dieselbe Art und Weise und in derselben Reihenfolge. Aber am Ende des Schulhalbjahres müssen sie doch auf dem gleichen Stand(ard) angekommen sein und Dasselbe wissen. Weiterlesen

Collaboration is it!

Danke Theo Byland für dies und den Fingerzeig zu Tim Krumkühlers das , wo es am Ende dieses für mich gab:

Genau: Zusammenarbeit ist das Hauptmerkmal des Lernens im 21. Jahrhundert, und es wird auch das Hauptmerkmal des Lernens in Schule werden, wenn Schule (wieder) funktionieren soll. Und ohne Internet ist Zusammenarbeit wie Party im Schneckenhaus des Einsiedlerkrebses.

Zitate für 2011, Nr. 2

Die Revolution haben wir auf der Straße gemacht, aber ohne Youtube, Facebook und Twitter wäre uns dies nicht gelungen.

Der tunesische Student Ali Bouzizi auf dem Weltsozialforum in Dakar 2011, zit. n. taz, 12./13. 2. 2011