My re:publica 09

re:publica? Davon hatte ich zwar schon „gehört“ – also im Netz gelesen -, aber dass sie etwas für mich sein könnte, hatte ich bis zum 2. April 09 nicht gedacht. Was sollte eine in die Jahre gekommene Lehrerin mit einer riesigen Ansammlung von jungen Nerds – und dann auch noch f2f ? Meine Güte!
Aber Martin Riemer hat mich bequatscht und Tanja Haeusler hat mich eingeladen zu kommen und dort in einem Panel mit der Jugend zu sitzen und einen Vortrag zu halten. Danke für die Einladung und für die Überredungskünste – denn schließlich habe ich mich doch getraut. Zum Glück, denn sonst hätte ich wirklich viel verpasst. Nachträglich weiß ich, dass ich auch den ersten Tag nicht hätte verpassen dürfen. Schade, dass ich erst am zweiten Tag nachmittags dazustieß.
So viele interessante Vorträge, Gespräche, Kontakte …
Gut gefallen haben mir Tina Guenthers Vortrag Digitale Identität und Christiane Links Beitrag zum selben Thema. Auch von Jan Schmidts Vortrag Das neue Netz habe ich viel mit nach Hause genommen, obwohl noch einiges zu diskutieren offen bleibt. (Nicht zuletzt die Wahl seines Hamburger Fußballvereins ;-() Ein bißchen enttäuscht war ich von Jimbo Wales und auch von Mary C. Joyce Vorträgen. Sie bestätigten nur, was schon bekannt war. Aber sehr gerne hätte ich die beiden natürlich als Speakers in meinem Institut!

Besonderes Highlight war mir Esra’a al Shafei mit ihrer spannenden Präsentation Political evolution und für meine Praxis äußerst nützlich außerdem die Vorstellung der Jugendplattformen im Workshop Jugendbildung – soziale Software sowie Jöran Muuß-Merholz und Guido Brombachs Schulen ins Netz. Bestimmt ergeben sich Möglichkeiten zur Zusammenarbeit!

Mein Vortrag Ne(x)t Generation? Bildung im Übergang von der Arbeitsgesellschaft zur selbstreflexiven Lerngesellschaft hat hervorgerufen, was ich mir am meisten wünschte: Widerspruch und Diskussion, kritische Einzelgespräche aber ebenso auch viel zustimmendes Feedback. Vielen Dank an alle.

Ein Gedanke zu „My re:publica 09

  1. Ein kinderloser (!) Gast der re:publica sagte mir, Ihr Vortrag sei für ihn der eigentliche Kick-off für das Motto der Veranstaltung gewesen, da mit ihm der selbstreferenzielle Tellerrand, der der Blogger-Szene so oft vorgeworfen würde endlich überwunden worden sei.
    Viele weitere positive Reaktionen zu Ihrer Rede geben ihm Recht, deshalb auch von mir noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s