Lernumgebung am 17./18. April

Schade, dass manche Entscheidungen schon getroffen sind. Gerne wäre ich am 17./18. April auf dem Educamp in Ilmenau. Pimp your education ist ein tolles Motto. Und die in diesem internationalen Podium auftretenden Experten versprechen das Thema wirklich aus der Perspektive des Lernens (von Individuen und Organisationen) im Web 2.0-Zeitalter anzupacken.
Aber ich werde am 17./18. April stattdessen hier sein: Das Ende der Kreidezeit? – Ne(x)t generation learning. Eine Tagung für die Lehrerfortbildung am LI Hamburg. Das wird eine Bearbeitung des Themas Erziehung und Unterricht sein, das die Hamburger Lehrer da abholt, wo sie (in der Regel) sind: bei Skepsis bis Neugier, was denn ihre Schüler so alles im Netz treiben, und bei der Frage, ob und was davon etwa für den Unterricht fruchtbar zu machen wäre. Ich hoffe, dass in meinen Workshop Weblogs – eine Chance für die Schülerpartizipation nicht nur Lehrer (Klassenlehrer, Verbindungslehrer und Schulleiter), sondern auch Schüler (Klassensprecher, Schulsprecher, Stufensprecher) teilnehmen werden. Natürlich reicht Hoffen nie. Man kriegt nur, was man selbst vorbereitet – sagt mein Kollege von der Projektdidaktik immer. Daher habe ich mich ein bißchen darum gekümmert, dass engagierte Schüler davon erfahren.

3 Gedanken zu „Lernumgebung am 17./18. April

  1. Die Themen hören sich ja alle vielversprechend an. Was mir bei Deiner Kurzvorstellung „Weblogs – eine Chance für die Schülerpartizipation“ aufgefallen ist, ist, dass nur die „Sprecher“ von Schülern diese Partizipation haben. Ich fände es schön, wenn alle Schüler mit ihrem Weblog partizipieren dürften. Warum hast Du Dich auf bestimmte „Auserwählte“ konzentriert?

  2. REPLY:
    natürlich! Aber die Sprecher kann ich besonders ansprechen: 1. weil sie durch ihre gewählte Funktion schon zeigen, dass sie interessiert sind, 2. weil ich sie organisatorisch ansprechen kann über die Landesschülervertretung. Und: Sprecher haben eine E-mail-Adresse an ihrer Schule! 3. Gewählte Sprecher sind Multiplikatoren. Es handelt sich also um eine organisatorische Frage, keine andere. Ich freue mich über jeden Schüler/jede Schülerin, der/die sich „in seine eigenen Angelegenheiten einmischt“ und natürlich über jede SchülerIn, der/die in den Workshop kommt. Ich habe überhaupt kein Interesse daran, dass da eine Runde von Lehrern sitzt, die sich ÜBER die Partizipation von Schülern unterhält.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s