Utschitsa, utschitsa, utschitsa!

Man kommt in diesen Tagen ja überhaupt nicht dazu, was Richtiges zu arbeiten! Alle sind jetzt Opposition. Opposition ist derzeit die beliebteste Ware auf dem Politmarkt. Viele konkurrente Angebote. Und alle Händler schreien: „Wir sind die echte Opposition!“ Ich war heute auf dem Markt und hab mir wieder neue Ware angesehen. Komisch: Alle Angebote stinken ähnlich, wie vergammelter Fisch. Jetzt dieser Lafontaine wieder: Staatsschutz gegen „Fremdarbeiter“. Ja sind sie denn alle meschugge geworden? Und derselbe: „Deutscher ist nach meinem Verständnis nur, wer sich an der Gemeinschaft beteiligt.“ Das kann die NPD aber doch viel eleganter – länger geübt, woll! – und vor allem: Bei ihr klingt es sogar viel pc-mäßiger: „Wir lieben das Fremde – in der Fremde“. Na ja egal – Hauptsache völkisch-national. Dazu ein schöner Beitrag von Richard Herzinger.
Gregor Gysi, guck doch du wenigstens noch mal ins Manifest, bevor du dich mit einer nationalen Opposition an einen gemeinsamen Stammtisch setzt. Wie hieß da doch gleich der letzte Satz? Genau: „Proletarier aller Länder…“ Das ist genau der, der die kleinbürgerlichen nationalen Sozialisten von den anderen unterscheidet. Und dann steht da noch manches zur „Globalisierung“, das man nicht oft genug wieder nachlesen kann: Sie ist, sie findet statt, sie vollzieht sich – auch ohne unser Placet – hinter unserem Rücken, und alle Bewegung dagegen ist reaktionär.

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