Jürgen Habermas

schreibt heute in der SZ zur Europa-Krise über die legitimen Hintergründe und die nicht überzeugenden Begründungen der nons und nees, über die grundlegenden Defizite der Verfassung und über den Verlust globaler Gestaltungsmöglichkeiten durch deren Ablehnung. Zu letzterem meint er: „Man kann die plötzlich erwachte Europaneigung von republikanischen Scharfmachern wie Newt Gingrich verstehen: Das wahrscheinlichste Szenario ist ein Abdriften unseres ökonomisch geeinten, aber als politische Größe zerfallenden Kontinents in den gesellschaftspolitischen Sog der Hegemonialmacht.“ Habermas‘ Aufsatz ist der erste Text, den ich gefunden habe mit einer Sammlung bemerkenswerter Argumente zur Einschätzung der Referenden.

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